180. Brief zum Weltflüchtlingstag

An Sie alle,

dies ist mein 180. Brief an Sie!

Heute ist der Welttag der Flüchtlinge und Migranten.
Sie werden sicher auch die eine oder andere feine Rede dazu halten.
Aber.
Sie tun nichts, um die Abschottung Europas gegenüber all jenen, die gezwungen sind, ihr Land zu verlassen, um überleben zu können, zu lockern.
Im Gegenteil!
Sie tun alles, um Menschen auf der Flucht zu kriminalisieren.
Sie tun nichts, um den Menschen in Österreich zu erklären, dass dieses Österreich ohne Migranten längst kein funktionierender Sozialstaat mehr wäre!
Besinnen Sie sich endlich auf Ihre eigentliche Aufgabe – den Schutz der Menschen nämlich!

Stoppen Sie die unmenschlichen und lebensbedrohlichen Abschiebungen – nach Tschetschenien und in alle anderen Kriegs- und Krisenregionen! Sofort!

Dr. Susanne Scholl

http://www.causes.com/actions/1716602?query=stopp+den+abschiebungen+nach+tschetschenien&rank=0&utm_campaign=search

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179. Brief über Flucht, die kein Verbrechen ist

An Sie alle,

dies ist mein 179. Brief an Sie!

Morgen ist Weltflüchtlingstag!
Flucht ist kein Verbrechen!
Flucht ist immer nur der allerletzte Ausweg!
Um so schändlicher, wenn Länder wie Österreich Flüchtlinge wie Verbrecher behandeln!
Die österreichische Asyl- und Fremdenpolitik gehört von Grund auf geändert. So, wie die gesamteuropäische!

Stoppen Sie die unmenschlichen und lebensbedrohlichen Abschiebungen nach Tschetschenien und in alle anderen Kriegs- und Krisengebiete – ofort!

Dr. Susanne Scholl

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„Vindex ist für alle Flüchtlinge da“

Neue Hilfsorganisation: Kein tschetschenischer Verein und keine Konkurrenz zur Caritas.

Lochau. „Viel ist passiert seit der Gründung unserer Organisation am 3. April“, sagt Eva Fahlbusch. Die 53-jährige in Lochau lebende Deutsche ist Initiatorin und Obfrau von „Vindex – Schutz und Asyl“ – ein Verein zur Förderung, Unterstützung und Integration von Konventionsflüchtlingen und Asyl suchenden Menschen in Österreich. „An unserer Veranstaltung ,Asyl ist Menschenrecht‘ im Theater Kosmos haben etwa 200 Gäste teilgenommen. Wir haben schon mehr als 20 Beratungen für Konventionsflüchtlinge, Asylsuchende beziehungsweise von Abschiebung bedrohte Menschen durchgeführt und uns mit anderen NGOs vernetzt“, berichtet die Sozialpädagogin. Als Beispiele nennt sie Asyl in Not in Wien, Plattform Bleiberecht Innsbruck, Dessi Flüchtlingsberatung, Fluchtpunkt Innsbruck, Asylkoordination Wien, Exilio Lindau.

Des Weiteren wurden Übersetzungen von Rechtsinformationen für Migranten durchgeführt und Asylwerber zu Einvernahmen beim Bundesasylamt begleitet. „Mit der Plattform Bleiberecht haben wir eine Vereinbarung getroffen, dass immer jemand die Asylwerber begleitet, damit sie den Verhören nicht schutzlos ausgeliefert sind.“ Für traumatisierte Flüchtlinge sind entsprechende Therapien eingeleitet worden.

Aktuell besteht der Verein aus 22 aktiven Mitgliedern und etwa 20 Förderern. Die Mehrzahl der Mitglieder sind Tschetschenen, „weil sie die Kernzelle sind“, erklärt Eva Fahlbusch. „Vindex ist aber kein tschetschenischer Verein. Vindex ist unabhängig, neutral und für jeden Hilfe suchenden Flüchtling da.“ Frisch zum Verein gestoßen ist Klaus Mennel. Hauptmotivation des Religionslehrers aus Schwarzach ist „Dankbarkeit, dass ich an diesem Platz der Erde auf die Welt kommen durfte“. Er werde seine Erfahrung mit Jugendlichen einbringen und plant Projekte mit Schulen.

Akzeptanz und Respekt

Mehrmals wurde Eva Fahlbusch gefragt, ob Vindex etwa als Konkurrenz zur Caritas auftrete. „Nein. Wir setzen dort an, wo die Caritas nicht ansetzen kann und darf – wenn Flüchtlinge aus der Betreuung herausfallen, zum Beispiel. Was wir wollen, ist gegenseitige Akzeptanz und Respekt“, betont sie.

Am Donnerstag, dem Welttag der Flüchtlinge, schließt sich Vindex dem Umbrella March in Bregenz an.

Beim Landhaus erhält Landesrat Erich Schwärzler von Vindex eine Liste konkret beschriebener Fälle – als Geschenk im Sinne von Menschlichkeit und Menschenwürde.

http://www.vorarlbergernachrichten.at/lokal/vorarlberg/2013/06/16/vindex-ist-fur-alle-fluchtlinge-da.vn

Publiziert in den Vorarlberger Nachrichten am 16. Juni 2013

 

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178. Brief über gesellschaftliches Miteinander

An Sie alle,

dies ist mein 178. Brief an Sie!

Die Menschen, denen Sie nicht erlauben wollen, hier in Österreich ein menschenwürdiges Leben zu beginnen, sind durchaus keine Parasiten und Wohlstandsprofiteure, wie das sowohl von Ihnen, als auch von jenen Teilen der österreichischen Gesellschaft so gerne behauptet wird, die selbst wenig zum gesellschaftlichen Miteinander beitragen, andere aber auch daran hindern wollen.
Schon diese unheilige Allianz sollte Ihnen zu denken geben.
Vor allem aber ist die Rechnung, die Sie aufstellen falsch.
Diese Menschen wollen nur eines: arbeiten und in diesem Land als gleichberechtigte Bewohner Steuern zahlen und am gesellschaftlichen Miteinander aktiv teilnehmen.
Das wäre ein Gewinn für uns alle, den Sie mit Ihrer falschen Fremden-, Asyl- und Intergationspolitik verhindern!

Stoppen Sie die unmenschlichen und lebensbedrohlichen Abschiebungen nach Tschetschenien und in alle anderen Kriegs- und Krisenregionen – sofort!

Dr. Susanne Scholl

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177. Brief über Österreich als Insel

An Sie alle,

dies ist mein 177. Brief an Sie!

Eine ernst gemeinte Frage:

Denken Sie, dass Österreich sich als Insel emfpinden sollte?

Wenn nicht folgt daraus eine weitere Frage:

Warum haben Sie dann die Außenpolitik voll und ganz aufgegeben?
Und warum bemühen Sie sich dann ausschließlich darum, so wenige Menschen mit anderen als österreichischen Geburtsorten in diesem Land zu dulden?
Warum betreiben Sie eine Politik der Abschottung und Provinzialisierung?
Wenn Österreich eben doch keine Insel ist?

Stoppen Sie die unmenschlichen und lebensbedrohlichen Abschiebungen nach Tschetschenien und in alle anderen Kriegs- und Krisengebiete – sofort!

Dr. Susanne Scholl

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176. Brief über Flucht aus Syrien

An Sie alle,

dies ist mein 176. Brief an Sie!

der Libanon ist kein reiches Land. Und trotzdem nehmen dort Familien Flüchtlinge aus Syrien auf.
Ganz selbstverständlich.
Österreich ist wesentlich reicher – und verweigert die Aufname von Menschen, die vor Mord und Totschlag und einem verheerenden Bruderkrieg fliehen müssen.
Eine Schande für unser Land!

Stoppen Sie die unmenschlichen und lebensbedrohlichen Abschiebungen nach Tschetschenien – und in alle anderen Kriegs- und Krisenregionen – sofort!

Dr. Susanne Scholl

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175. Brief über vergessene Flüchtlinge

An Sie alle,

dies ist mein 175. Brief an Sie!

Auch wenn alle Welt, allen voran Sie hier, versuchen, ihre Existenz zu vergessen:
es gibt sie noch, die Flüchtlinge, die in der Votivkirche gegen den Umgang mit ihnen protestierten und jetzt im Servitenkloster darauf warten, dass ihnen ein menschenwürdiges Leben zugestanden wird.
Und die Situation dieser Menschen, die in ihrem Leben schon genug Grausamkeiten erlebt haben und jetzt in Österreich in einer grausamen Grauzone festgehalten werden, ist gleicher Maßen ausweglos.
Treffen Sie doch endlich eine menschliche, menschenwürdige Entscheidung.
Die Menschen im Servitenkloster können nicht nach Pakistan oder Afghanistan zurück geschickt werden, weil sie das nicht überleben würden. Das müssten Sie auch inzwischen verstanden haben.
Geben Sie diesen Menschen die Möglichkeit, ein Leben in Würde zu führen. Hier in Österreich.

Stoppen Sie die unmenschlichen und lebensbedrohlichen Abschiebungen nach Tschetschenien, Pakistan, Afghanistan – und in alle anderen Kriegs- und Krisenregionen – sofort!

Dr. Susanne Scholl

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174. Brief über Verantwortung

An Sie alle,

dies ist mein 174. Brief an Sie!

Die Stimmung in Österreich ist ausländerfeindlich.
Wenn Menschen aus anderen Ländern Hochwasseropfern helfen wollen, werden sie zum Teil sogar weggeschickt.
Diese Stimmung zu ändern wäre Ihre Aufgabe.
Der Sie nicht nachkommen.

Stoppen Sie die unmenschlichen und lebensbedrohlichen Abschiebungen nach Tschetschenien – und in alle anderen Kriegs- und Krisenregionen – sofort!

Dr. Susanne Scholl

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173. Brief über „uns“ und Ausreden

An Sie alle,

dies ist mein 173. Brief an Sie!

Österreich nimmt keine Flüchtlinge aus Syrien, weil Österreich ohnehin schon so viele Flüchtlinge aufgenommen hat.
Eine feige und vor allem unwahre Behauptung, mit der Sie ein Vorgehen rechtfertigen, das nicht zu rechtfertigen ist.
„Wir“ haben rund 20.000 Menschen hier, die auf der Flucht hier um Hilfe bitten.
„Wir“ gewähren kaum noch „Asyl“.
„Wir“ lehnen die Asylansuchen von Menschen ab, die gar nicht abgeschoben werden können, weil die Lage in ihren Heimatländern tatsächlich verheerend ist. Und verurteilen diese Menschen damit zu einem Leben in der Zwischenhölle.
„Wir“ täten gut daran, eben diesen Menschen einen Aufenthaltsstatus zu geben und ihnen so ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
„Wir“, das sind Sie! Und Sie wollen ja im Herbst unsere Stimmen bekommen, nicht wahr?

Stoppen Sie die unmenschlichen und lebensbedrohlichen Abschiebungen nach Tschetschenien – und in alle anderen Kriegs- und Krisenregionen – sofort!

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172. Brief über Gegenden, in die Menschen zurückgeschickt werden

An Sie alle,

dies ist mein 172. Brief an Sie!

Jeden Tag verschwinden im Kaukasus Menschen.
Nicht, weil sie freiwillig weggehen, sondern weil sie willkürlich geholt werden.
Kaum einer von ihnen taucht je wieder auf.
Die Angehörigen suchen oft Jahre lang – werden dabei verfolgt und bedroht.
Und können all zu oft ihre Liebsten nicht einmal begraben.
Das ist die Region, in die Sie ohne Reue Menschen zurück schicken lassen.

Stoppen Sie die unmenschlichen und lebensbedrohlichen Abschiebungen nach Tschetschenine – und in alle anderen Kriegs- und Krisenregionen – sofort!

Dr. Susanne Scholl

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