Jahresrückblick 2014

Weihnachtsausgabe – Jahresrückblick 2014
Vindex – Schutz und Asyl

Vorwort:
Auch in diesem Jahr 2014 hatte Vindex – Schutz und Asyl wieder viel zu tun.
Eine selbst gestellte Aufgabe, die sich aufgrund der Nachfrage von Hilfesuchenden, des Interesses neuer Mitglieder im Verein, ihrer finanziellen Unterstützung, durch die vielen positiven Rückmeldungen, durch Anfragen und Glückwünsche vieler Menschen aus Vorarlberg und ganz Österreich, dass es den Verein Vindex in Vorarlberg gibt, bestätigt.
Vereinzelte Fragen, wofür es uns überhaupt gäbe, es sei doch die Caritas für Flüchtlinge zuständig, sind schon aus zweierlei Gründen leicht beantwortet: Zum einen kommen täglich mehr Flüchtlinge nach Europa und damit nach Österreich und Vorarlberg, zum anderen sind unsere Schwerpunkte anders gelagert. Wir widmen uns nicht der primären Flüchtlingsbetreuung, bieten keine Unterkünfte, sind nicht in der Grundversorgung tätig. Wir sehen uns nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung in einem sehr breit gefächerten Aufgabengebiet.
Unsere Schwerpunkte liegen schon in der Struktur des Vereins anders gelagert.
Die Mitglieder des Vereins setzen sich zusammen aus Einheimischen, Konventionsflüchtlingen, Flüchtlingen im Asylverfahren („Integration und Mitsprache von Anfang an“), negativ beschiedenen Flüchtlingen und Migranten.
Alle gemeinsam greifen wir Themen auf, die sich aus der Natur der Sache ergeben und versuchen Lösungsansätze zu finden. Wir alle setzen uns gemeinsam ein für das Grundrecht auf Asyl, wir stehen parteiisch auf Seiten der Flüchtlinge. Wir lehnen das „Dublin-Gesetz“ ab, das den Regierungen erlaubt, Asylsuchende in das sogenannte europäische „Erstaufnahmeland zurückzuschicken. Wir erwehren wir uns der „Festung Europa“, die Flüchtlinge auf illegale Fluchtwege zwingt, die kriminelle Schlepperbanden überhaupt erst ermöglicht und an deren Grenzen täglich Menschen sterben.
Wir versuchen das Verständnis für Flüchtlinge in unserer Gesellschaft und deren Integration zu stärken – durch Förderung von Offenheit auf beiden Seiten und von Mitgestaltung durch Flüchtlinge. Wir versuchen, durch Verständnis, Toleranz und gegenseitige Akzeptanz mehr voneinander zu erfahren und dem Aufrechterhalten des Fremdseins entgegen zu wirken. Wir wollen ermöglichen „Wurzeln zu schlagen“, eine neue Heimat zu finden, in der man seine Identität bewahren darf, in der man angenommen wird als das, was wir alle sind: Mensch!
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen“. (Artikel I, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte)

Eva Fahlbusch
Geschäftsführerin

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VINDEX – Weihnachtsausgabe 2014

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