Russisches Straflager für Danial M.

Gerechtigkeit kann es für Danial M. und seine in Vorarlberg lebende Ehefau und seine zwei Kinder nicht mehr geben.
Aber wir können laut aussprechen und verbreiten, welche Verbrechen diesem Mann und seiner Familie angetan wurde.

Danial hat vier Asylanträge gestellt, ihm wurde nicht geglaubt und er wurde im Dezember 2012 durch einen abendlichen 30igköpfigen Cobra-Einsatz aus der Wohnung gezerrt, verhaftet und einige Tage später nach Moskau ausgeflogen.

Die Frau wurde durch Polizisten umgerannt, sie war damals im 7. Monat schwanger und landete für einige Tage in der Psychiatrie.

Appelle an die Behörden, Bittbriefe um humanitäres Bleiberecht an LR Schwärzler, Angebote über eine freiwillige Ausreise in einen sicheren Drittstaat an die Fremdenpolizei unter der Leitung von Herrn Schedlberger, all das wurde ignoriert und verweigert.

LR Schwärzler versuchte damals aus Danial M. „kriminelle Asylwerber, die in unserem Lande nichts zu suchen haben“ zu machen. Seine begangene Straftat war ohne Ticket mit der ÖBB zu fahren.

Alle Versuche von vielen Seiten, den Behörden die bevorstehende Gefahr einer Verhaftung plausibel darzustellen, wurden mit einem Federstrich vom Tisch gewischt.

Österreich hat einen schutzsuchenden Mann durch ein Graitis-One-Way-Ticket nach Moskau an seine Verfolger ausgeliefert!
Österreich hat sich strafbar gemacht!

Österreich hat einen jungen Mann für kommenden rund 40 Jahre in verschärfte Straflagerhaft ausgeliefert.
Österreich hat einer 23jährigen, damals schwangeren Frau den Mann weggenommen und damit ihr Leben zerstört.
Österreich hat auf dem Gewissen, dass zwei Kleinkinder ohne Vater aufwachsen müssen.

Neben der fatalen Asylgerichtsentscheidung ist maßgeblich die Vorarlberger Landesregierung mit ihrer Mißachtung des Menschenrechts auf Schutz durch Verfolgung an diesem Verbrechen schuldig!

http://derstandard.at/2000010345443/Abschiebung-nach-Moskau-endet-fuer-Tschetschenen-in-russischem-Straflager

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